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{Helen testet} Dr. Oetker Rührkuchen

In meiner Kindheit gab es gekauften Rührkuchen nur bei einem Wochenend-Badesee-Ausflug. Bewaffnet mit Schneidebrettchen und Messer wurden dann dicke, leckere mit Glasur überzogene Scheiben abgeschnitten. Natürlich wurde dann immer um die Endstücken gepfeilscht, denn hier konnte man am meisten Schokolade abknabbern. So passten die Verkostung von Dr. Oetker Mini-Rührkuchen mit einem geplanten Ausflug in ein Vergnügungspark perfekt zu meinen Kindheitserinnerungen. Getoppt wurde das Ganze noch durch die Anwesenheit meiner Lieblingsmenschen (die hauptsächlich Lebensmitteltechnologen sind).
Mit einen ganzen Berg voller Minirührkuchen aus dem Hause Dr. Oetker, die ganz wissenschaftlich mittels hedonischen Test unter zu Hilfenahme von Linienskalen von mir ausgewertet worden (...jetzt Luft holen...) wurde der Vergnügungspark Belantis am Rand von Leipzig unsicher gemacht.

 
Zur Auswahl standen Marmor-, Zitronen- und Schokoladenkuchen, welche in den Kategorien Aussehen, Geruch und Geschmack der Beliebtheit nach, mit Hilfe einer Skala, eingestuft werden mussten. Natürlich ist dieser Test nicht wirklich aussagekräftig, da die Anzahl der Teilnehmer viel zu gering war, nichtdestotrotz war es sehr amüsant und hat bei mir ein wenig Wehmut an die Unizeit hervorgerufen.

~ DAS ERGEBNIS ~


Vom Aussehen her überzeugte der Marmorkuchen am Meisten. Tatsächlich sieht dieser kleine Kuchen wie ein geschrumpfter Rührkuchen aus, die typische Marmorierung im Inneren ist gut zu erkennen und der Mini-Kuchen ist mit Glasur ummantelt.

Verlierer auf ganzer Linie war der Zitronenkuchen. Geschmacklich durch das künstliche Zitronenaroma geprägt, lag der Kuchen bei allen Merkmalen im Mittelfeld. Das heißt er schmeckt gut, aber nicht super gut.

Der leckere Geruch, sowie der Geschmack waren ausschlaggebend für den Gesamtsieg des Schokokuchens. Wenn der Schokokuchen mit einer Küvertüre statt einer Fettglasur versehen werden würde, ein wenig an der fettigen Textur verliert, dann würde er auch mich vollends überzeugen.

Schöner kann ich mir einen Sonntag nicht vorstellen. Vielen ♥ Dank an meine Begleitung und Verkoster und an Dr. Oetker für die zur Verfügung gestellten Kuchen.

{Foto der Woche} Nummer 1 - Sommerfest

Foto der WocheFee und Juli suchen das glückliche Foto der Woche. Heute kommt mein erster Beitrag dazu. Ich bin optimistisch und denke ich finde jeden Mittwoch ein Foto was mich glücklich zeigt oder etwas was mich glücklich gemacht hat oder mich an glückliche Momente erinnert.

Jedes Jahr feiern ich und 3 bis 4 Lieblingskomilitonen ein Sommerfest. Wir studieren jetzt schon 6 Jahre zusammen und es sind richtige Freundschaften entstanden. Dadurch das man am Tag soviel Zeit miteinander verbringen muss/darf =) kennt man sich, obwohl man nicht immer viel Zeit hat sich zu unterhalten. Wir unterstützen uns trotzdem indem wir uns motivieren, Denkanstöße geben oder kulinarische Köstlichkeiten und Ideen miteinander teilen.
  

Da wir (fast) alle dieses Jahr noch unseren Abschluss machen, war es das letzte Sommerfest in dieser Form...


Pflaumenmuffins mit Fröschen ♥ Kräuter schnippeln ♥ Kubb ♥ Beerenbowle ♥ Dorade ♥ Ciabatta und Kräuterbutter ♥ Lagerfeuer

{Rezept} Pflaumen-Muffins mit Streusel

Ich liebe Pflaumenkuchen, besonders mit Streusel. Da ich jedoch auf mein Gewicht achte, bzw. dies kontinuierlich senken möchte, wollte ich keinen ganzen Kuchen backen, den ich dann zum Großteil alleine essen müsste. Würde ich natürlich schaffen, aber dieser Versuchung wollte ich nicht erliegen. Daher habe ich für meine restlichen Pflaumen eine Muffinvariante gesucht und gefunden.

Für 6 Stück [wir wollen ja nicht übertreiben =)] werden benötigt:


Für den Teig:
♥ 25 g Butter
♥ 38 g Zucker
♥ 1 TL selbstgemachter Vanillezucker
♥ 1 Ei
♥ 63 g Mehl
♥ 1/4 TL Backpulver

Für die Streusel:
♥ 50 g Mehl
♥ 38 g Zucker
♥ 1 TL selbstgemachter Vanillezucker
♥ 38 g Butter

Und für die Mitte:
6 bis 9 Pflaumen

Für den Teig die weiche Butter (kurz in die Mikrowelle stecken) mit dem Zucker, Vanillezucker und dem Ei schaumig schlagen.

Das Backpulver mit dem Mehl vermengen. Das Mehlgemisch mit der Masse vermischen.

In 6 Silikonförmchen gleichmäßig verteilen.

Ich habe 9 kleine gelbe Pflaumen genommen. Die Pflaumen waschen, entfernen und halbieren. Die Pflaumen in den Teig stecken.

Für die Streusel die Zutaten zügig miteinander kneten.

Über die Muffins verteilen und für 15 bis 20 Minuten bei 180 °C backen.



Meine Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ 

Die Mischung aus dem leicht säuerlichen Pflaumen, den süßen Teig und den knusprigen Streuseln ist fantastisch. So leckere, saftige Muffins habe ich lange nicht mehr gegessen. Diese Muffins werden auf jeden Fall bald wieder gebacken.

Ein Muffin hat 234 kcal.♥

♥ laut FatSecret

{Rezept} Bananenbrot-Muffins

Teil I der Antwort auf die Frage was-mache-ich-mit-9-überreifen-Bananen, die ich im hiesigen Asialaden für 50 Cent erstanden habe. Bei dem ersten Rezept  stach mir sofort die Portionsgröße (von einem kleinen Brot oder 3 bis 4 Muffins) ins Auge, da ich hier nichts umrechnen muss, um nicht in die Versuchung zu kommen 12 Muffins essen zu müssen. Außerdem bin ich ein sehr großer Fan der US-amerikanischen Küche. Ein weiterer Vorteil ist die Zubereitung im Standmixer oder mit einem Pürierstab. So benötigt man nur wenig Geschirr zur Vorbereitung, was wiederum weniger Aufwasch ausmacht.


Für 4 Muffins werden benötigt:

♥ 1 reife Banane
♥ 20 zimmerwarme Butter
♥ 20 g brauner Zucker
♥ 1 TL Vanillezucker (7 g)
♥ 1 Ei
♥ 30 g Weizenmehl
♥ 30 g Maismehl
♥ 1/2 TL Backpulver
♥ 1 Prise Salz

In ein hohes Gefäß die Butter, den Zucker, das Ei und die Banane geben. Alles mit einem Pürierstab sämig mixen.

Die restlichen Zutaten zugeben und alles zu einem homogenen Teig mixen.

In 4 Muffinförmchen füllen und für 20 min bei 180 °C backen. Ich habe noch einen Teelöffel Weizenkleie zugegeben. Kleie besteht fast nur aus Ballaststoffen, leider schmeckt sie auch so.

Meine Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Wirklich sehr köstlich, da der Bananengeschmack nicht so penetrant daherkommt.

Ein Muffin hat 157 kcal, 5,54 g Fett, 24,39 g Kohlenhydrate und 3,13 g Eiweiß.

Helen isst sich durch die Woche No. 3

Wie schon erwähnt habe ich meine tägliche Energiezufuhr auf ca. 1400 kcal begrenzt. Konsequent lowcarb ernähre ich mich nicht mehr, da zum Teil z.B. durch den Austausch von Mehl durch Mandelmehl keine negative Energiebilanz erzielt werden kann. Jedoch stehen viel Gemüse, Obst und Fleisch auf der Speisekarte, da diese Lebensmittel eine geringe Energiedichte aufweisen und somit kann eine größere Menge konsumiert werden. Dies hat zur Folge, dass man nicht gleich wieder Hunger bekommt und sich durch den Tag quälen muss.

Nun aber zu dieser Woche...

Montag

Eine Rosinenschnitte mit Frischkäse und einem Glas Milch [280 kcal♥] ♥ eine kleine Schüssel Grießbrei mit Zimt und Zucker [340 kcal] ♥ 2 Pangasiusfilets mit Gemüse im Papier gebacken [570 kcal] ♥ 4 Stückchen Schokolade (selbstgemacht) [110 kcal]
gesamt: 1300 kcal

Dienstag

Leinsamenjoghurt mit Banane [280 kcal] ♥ Käsebrötchen und Fertigsalat [630 kcal] ♥ Grillkäse, Salat und RedBull, zuckerfrei [400 kcal] ♥ 3 Gummitiere [40 kcal]
gesamt: 1350 kcal

Mittwoch

Haferflocken mit Milch und einer Banane [325 kcal] ♥ Kartoffelpuffer mit Kräuterquarkdip [405 kcal] ♥ Steak mit Rucola-Tomaten-Salat und ein Glas naturtrüber Apfelsaft [545 kcal] ♥ 3 Gummitiere [40 kcal]
gesamt: 1315 kcal

Donnerstag

Buttermilchbrot mit Frischkäse, Käse und Marmelade + 1 Glas Milch [180 kcal] ♥ Gemischter Salat mit Dressing und Käse [190 kcal] ♥ 2 Zucchini-Muffins [165 kcal] ♥ Süßigkeitenflash [900 kcal]
gesamt: 1435 kcal

Freitag

Joghurt (0,1 % Fett) mit Leinsamen und einer Banane [300 kcal] ♥ Salat mit selbstgemachten Dressing und Thunfisch und einem Stück Pizza [600 kcal] ♥ Erdbeeren [160 kcal] ♥ Bananeneis mit Schokostückchen [210 kcal]
gesamt: 1270 kcal

Samstag

Schnitte mit Honig und Marmelade, Obstsalat, Muffin und Tee [530 kcal] ♥ Thunfischsandwich [220 kcal] ♥ Cordon Bleu mit gebackenen Süßkartoffeln und Dip [530 kcal] ♥ 2 Muffins + Schokolade [530 kcal]
gesamt: 1810 kcal

Sonntag

Sonntagsfrühstück mit selbstgemachten Schinken-Käse-Croissant [670 kcal] ♥ Salat mit Feta [340 kcal]
gesamt: 1010 kcal

Irgendwie habe ich das Gefühl in den Wochen die ich dokumentiere esse ich unbewusst mehr. Wahrscheinlich Lebensmittel die schöner aussehen oder mehr Eindruck machen. Dies versuche ich beim nächsten Mal zu unterdrücken. Bringt nun nix wenn ich zeigen will, dass man ohne zu hungern abnehmen kann, wenn ich jeden Tag über meinem Tagesbedarf liege...

Außerdem hatte ich die ganze Woche Appetit auf Süßes. Muss aber auch mal erlaubt sein. Man sollte auf die Bedürfnisse des Körpers hören.

♥ Daten basieren auf meiner Kalkulation mit FatSecret.

{Rezept} Zucchini-Schokoladen-Muffins

Ganz auf Süßigkeiten kann ich trotz Ernährungsumstellung nicht verzichten. Auf der Suche nach einer kalorienarmen Variante bin ich auf Muffins mit geraspelten Zucchinis gestoßen.

Noch ein Tipp: Am besten nur 6 Stück backen, dann kommt man gar nicht in Versuchung allzu viele zu essen.

Das Originalrezept stammt von hier, auf Avocado-Topping habe ich verzichtet.


Für 10 Stück werden benötigt:

♥ 150 g geraspelte Zucchini
♥ 2 kleine Eier
♥ 120 g Zucker, oder die äquivalente Menge flüssiger Süßstoff
♥ 45 g Honig
♥ 95 g Joghurt
♥ 120 g Mehl
♥ 35 g Kakaopulver
♥ 1/2 TL Backpulver
♥ 1/2 TL Salz

Zucchini mit Zucker/Süßstoff, Honig, Joghurt und den Eiern in einer Schüssel vermengen. In einer zweiten Schüssel die restlichen trockenen Zutaten vermischen. Die trockene Mischung zu den Flüssigen geben und alles vermengen. Masse auf 10 Muffinförmchen verteilen und bei 180 °C 25 min backen.


Meine Bewertung für die Muffins ohne Zucker: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Die Muffins sind etwas klein geworden und auch nicht so schön fluffig.

Ein Muffin hat 80 kcal, 15,75 g KH und 1,37 g Fett.


Meine Bewertung für die Muffins mit Zucker: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Ein Muffin hat 130 kcal, 27,75 g KH und 1,37 g Fett.

Die Muffins sind immer noch sehr klitschig und haben keine typische Muffin-Textur. Sie erinnern an Pudding im Inneren.

{Rezept} Cranberry-Muffins

Nach den Rezepten mit Low Carb oder besser gesagt ohne Kohlenhydrate endlich mal ein Muffinrezept was vor Weizenmehl und Zucker nur so strotzt. Ich habe dieses Rezept hier verwendet, jedoch statt Margarine Butter verwendet und die Granberry Menge variiert.

Für 12 Stück werden benötigt:

♥ 230 g Mehl
♥ 1 Prise Salz
♥ 1 TL Backpulver

♥ 140 g Zucker
♥ 25 g Butter
♥ 1 Ei
♥ 125 g Milch/Buttermilch

♥ 150 g getrocknete Cranberries

Mehl, Salz und Backpulver in einer Schüssel vermengen.

In einer zweiten Schüssel Zucker, Butter, das Ei und die Milch mit einem Mixer zu einer konstanten Masse verrühren.

Die feuchten Zutaten mit den Trockenen vermischen.

Zum Schluss die Granberries unterheben. Auf das Kleinschneiden habe ich verzichtet.

Die Masse in 12 Muffinförmchen verteilen und bei 190 °C (Ober- und Unterhitze) 25 min backen.

Meine Bewertung:  ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Ein Muffin hat 152 kcal, 2,64 g Fett, 29,23 g Kohlenhydrate und 2,82 g Eiweiß.

Die Muffins werden sehr schnell hart, jedoch schmecken sie trotzdem sehr gut. Mich erinnert es ein wenig an süßen Zwieback.





{Rezept} Leinsamen-Bananen-Muffins

Gerade als schnelles Frühstück oder als kleiner Snack zum Mittag in der Uni esse ich gerne einen Muffin. Da Leinsamen keine Kohlenhydrate beinhalten und außerdem im Magen quellen und so satt machen, wollte ich den Versuch wagen Muffins und Leinsamen zu kombinieren. Auf dieser Seite hier bin ich fündig geworden. Ein bisschen abgewandelt, sodass kein Mehl mehr drin ist, sieht das Ganze jetzt so aus.

Für 12 Stück werden benötigt:

♥ 100 g Mandeln, gemahlen
♥ 50 g Leinsamen, geschrotet
♥ 100 g Leinsamen, gemahlen♥
♥ 1 TL Natron
♥ 1 TL Backpulver
♥ 1/2 TL Salz
♥ Zimt nach belieben

♥ 7,5 mL Süßstoff (entspricht 100 g Zucker)
♥ 75 g Öl
♥ 200 g Milch

♥ 1 Banane, zerdrückt

Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen. Die feuchten Zutaten zugeben und alles gründlich verrühren. Zum Schluss die zerdrückte Banane unterheben. Den Teig in Muffinförmchen geben und bei 180 °C für 20 - 25 min. (Ober- und Unterhitze) backen.

Ich heize den Ofen nie vor, jedoch lasse ich die Muffins im Ofen abkühlen.

Meine Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Die Muffins sind zwar nicht trocken, jedoch sehr kompakt. Da das Originalrezept vegan angelegt war, fehlen die Eier. Finde ich persönlich nicht schlimm, da man bei Low Carb sowieso viele Eier zu sich nimmt.

Ein Muffin hat 180 kcal und der Kohlenhydratgehalt liegt bei 7,2 g/100 g.

♥ Gemahlen habe ich den ganzen Leinsamen mit einer kleinen elektrischen Kaffeemühle.

Low Carb APFEL Muffins

Das Grundrezept stammt von hier. Modifiziert habe ich das Ganze damit es schon saftig ist, mit Kokosflocken und Äpfeln. Die Muffins sind schon fluffig und haben eine sehr schöne glänzende Oberfläche.
  


 Für 12 Stück braucht man:

♥ 150 g Mandeln, gemahlen
♥ 50 g Kokosflocken
♥ 1/2 TL Salz
♥ 1/2 TL Natron
♥ 75 g Öl
♥ 4 Eier
♥ 7,5 mL Süßstoff (entspricht 100 g Zucker)
♥ 1 Apfel

Alle 4 Eier trennen. Eiweiß steif schlagen.
Den Apfel in kleine Stücke schneiden.
Mandeln, Kokosflocken, Salz, Natron, Öl, Süßstoff und Eigelbe in einer Schüssel vermengen.
Das geschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben. Zum Schluss die Apfelstücke zugeben.

Die Masse in Muffinförmchen geben und für 20 min bei 150 °C (Ober- und Unterhitze) backen.

1 Muffin hat 183 kcal, wobei der Gehalt an Kohlenhydraten bei 8,7 g/100 g liegt.

Meine Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥


♥ FERTIG! Und jetzt ohne Reue schmecken lassen!


P.S. Lustiger Nebeneffekt: Ich habe zusätzlich noch eine handvoll Sonnenblumenkerne  hinzugefügt. Beim backen müssen irgendwelche Inhaltstoffe der Kerne mit dem Natriumhydrogencarbonat reagiert haben, denn zum Vorschein kamen giftgrüne Kerne.